Wie geht es nach dem Verkauf der „Berliner Zeitung“ weiter?

Der Verkauf des Berliner Verlags an ein Ehepaar aus Berlin hat für Aufsehen über die Medienbranche hinaus gesorgt. In der „Medien-Woche“ sprechen wir über die Hintergründe und mögliche Folgen. Außerdem: die Zukunft des Streaming.

In der vergangenen „Medien-Woche“ beschäftigte uns der Verkauf des Berliner Verlags samt „Berliner Zeitung“ bereits intensiv – in dieser Woche schauen wir ein wenig in die Zukunft. Bevor das Kartellamt den Verkauf an eine Holding des Unternehmer-Ehepaares Silke und Holger Friedrich nicht genehmigt hat (das gilt aber als Formsache), gibt es zwar noch keine gesicherten Erkenntnisse über die künftige Strategie für die Zeitung. Aber es darf fundiert spekuliert werden.

Klar ist: Einfach wird die Mission Berliner Verlag auf keinen Fall, schon gar nicht mit einer angeschlossenen Druckerei. Die hatte die Mediengruppe DuMont, die derzeit nach Käufern sucht, erst gar nicht in ihre Verkaufsbroschüre gesetzt. Und klar ist auch – DuMont, ein einst stolzer Zeitungsverlag, ringt um seine Identität. Was bleibt, wenn die Zeitungen alle verkauft sind, oder eben auch nicht?

Wir beschäftigen uns in dieser Ausgabe unseres Medien-Podcasts ebenfalls mit der Zukunft des Streaming. Welchen Einfluss hat diese Form des Medienkonsums auf das lineare Fernsehen? Wer gewinnt den Kampf der Streaminganbieter? Und was macht das eigentlich mit uns Nutzern?

Außerdem: Was ist los bei der „Süddeutschen Zeitung“, deren Online-Chefredakteurin angeblich in den permanenten Urlaub gegangen ist? Wie wehrt sich Google in Frankreich gegen das neu eingeführte Verlegerrecht? Und warum wird der investigative Reporter Rafael Buschmann nun doch nicht vom „Spiegel“ befördert?

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