WDR mediagroup schließt Umbau früher ab als geplant

Eigentlich sollte die Neuaufstellung der WDR mediagroup erst Ende 2021 abgeschlossen sein, doch jetzt ging der Umbau ungleich schneller als geplant über die Bühne. Die kommerziellte WDR-Tochter hatte im Zuge dessen mehrere Bereiche aufgegeben.

Im Zuge der Neuausrichtung musste das Unternehmen mehrere Bereiche, darunter das Call-Center, den Betrieb des „Maus“-Ladens in der Kölner Innenstadt oder den Online-Handel, aufgeben. „Zudem haben wir die Führungsebenen gestrafft und überall im Unternehmen genau hingeschaut, wo wir die uns aufgetragenen und notwendigen Einsparziele am besten erreichen können“, so Loebs Geschäftsführer-Kollege Frank Nielebock, der seit zwei Jahren diesen Posten bekleidet.

Unterm Strich bedeutete der Umbau eine spürbare Reduzierung der Belegschaft. Von insgesamt 470 Vollzeitstellen wurden mehr als 150 Vollzeitstellen sozialverträglich abgebaut. In diesem Zusammenhang hat sich die WDR-Tochter eine neue Unternehmenskultur sowie ein neues Führungsverständnis auferlegt. Doch auch wenn der Prozess beendet ist: Künftig müsse die WDR mediagroup noch genauer schauen, wo sie im Markt steht und entsprechend handeln, heißt es.

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