MDR steht in der Kritik und sagt Podiumsdiskussion ab

Der MDR hat für eine geplante Podiumsdiskussion auch einen Neonazi eingeladen, daraufhin hagelte es Kritik. Als der Sender bei seiner Entscheidung blieb, sagten zwei andere Teilnehmer ab, die Debatte wurde daraufhin abgeblasen. Nun gibt’s eine Notlösung.

In den vergangenen Tagen hat sich der MDR viel Kritik anhören müssen. Der Sender plante eigentlich für eine Podiumsdiskussion zur Doku „Chemnitz – Ein Jahr danach“, die bald zu sehen sein wird. Eingeladen hatte man mit Arthur Österle auch einen bekennenden Neonazi und AfD-Politiker. Das sorgte von Anfang an für heftige Kritik, sowohl in sozialen Netzwerken als auch etwa vom Internationalen Auschwitz Komitee oder innerhalb der ARD selbst.

Stattdessen soll es eine Gesprächsrunde mit den Machern des Films sowie den Programmverantwortlichen geben. Zur Begründung heißt es vom MDR, die gewollte Konstellation der Runde sei nach den Absagen „nicht mehr sinnvoll umsetzbar“.

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