Klett Gruppe wächst auf 750 Mio Euro

Die Klett Gruppe hat 2018 erneut mit einem Umsatzsprung abgeschlossen: Mit einem Zuwachs von 138 Mio Euro ist der Gesamtumsatz auf 750 Mio Euro gestiegen. Bereits 2017 hatte Klett um 75 Mio auf 613 Mio zugelegt. Das Ergebnis vor Steuern entwickelt sich dagegen nur verhalten und hat 2018 um 1,5 Mio Euro auf 27 Mio Euro zugelegt.

Hinter der steilen Umsatzentwicklung stecke wesentlich die erstmalige Konsolidierung der SIS Swiss International School und des Verlags ThiemeMeulenhoff in den Niederlanden, so Philipp Haußmann, Vorstandssprecher der Ernst Klett AG.

Die Gruppe wächst zuletzt vor allem in ihren nicht-verlegerischen Segmenten. Die Klett-Verlagsumsätze im deutschsprachigen Raum betrugen vergangenes Jahr 318,2 Mio Euro (+1,7%).

Die Bildungsmedienverlage der Klett Gruppe gehen nach Mitteilung der Gruppe trotz des seit Jahren stagnierenden deutschen Schulmarkts „gestärkt aus dem Jahr 2018 hervor“. Verwiesen wird auf neue Impulse durch die Digitalisierung. Mit der Einigung auf den Digitalpakt Schule ist von Seiten des Bundes der finanzielle Rahmen für den Aufbau digitaler Bildungsinfrastrukturen gelegt worden: „Dadurch ist langfristig auch mit einer Belebung im Markt von digitalen Lehr- und Lernmitteln zu rechnen“, so Haußmann.

Wachstum erwartet Haußmann auch für den Sprachen- und Wörterbuch-Bereich. Im Frühjahr hatte der Klett-Verlag Pons die Verlagsaktivitäten des Wettbewerbers Langenscheidt übernommen, die jetzt integriert werden.

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