Ebay und Adevinta wollen Deal mit Spartenverkäufen retten

Der US-Online-Marktplatz und der norwegische Konkurrent Adevinta wollen die Genehmigung der Behörden für die geplante neun Milliarden Dollar schwere Übernahme von Ebay Kleinanzeigen durch die Norweger über Spartenverkäufe sicherstellen. Geplant sei, in Großbritannien die Kleinanzeigen-Plattformen Shpock, Gumtree und Motors.co.uk zu veräußern, teilten beide Unternehmen mit.

Vergangenen Monat hatte die britische Wettbewerbsaufsicht CMA Bedenken hinsichtlich des Kaufs geäußert. Ebay wie auch Adevinta äußerten die Hoffnung, mit ihrem Vorschlag nun grünes Licht für ihren Deal zu erhalten und wollen diesen noch im zweiten Quartal unter Dach und Fach bringen.

Aktivistische Anteilseigner von Ebay fordern seit Langem den Verkauf von Unternehmensanteilen, die ihrer Ansicht nach nicht zum Kerngeschäft gehören. Im vergangenen Jahr hatten Ebay und Adevinta Pläne geschmiedet, nach denen Adevinta für den Kauf der Einheit „Ebay Classifieds“, zu der auch Ebay Kleinanzeigen gehört, nur 2,5 Milliarden Dollar in bar zahlen und den Rest des Kaufpreises in Form von Aktien an Ebay begleichen soll.

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