E-Mail-Spoofing nimmt deutlich zu

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer deutlichen Zunahme des sogenannten „Mail-Spoofings“. Dabei senden Cyberkriminelle Verbrauchern E-Mails mit vermeintlich vertrauenswürdigen Absender-Identitäten – zum Beispiel der eines Kollegen, Geschäftspartners oder Bekannten.

Dahinter stecken laut BSI oftmals Erpressungsversuche. „Die Nutzerinnen und Nutzer werden unter Druck gesetzt und zur Zahlung von Lösegeld aufgefordert“, erklärt ein Sprecher der Behörde. So behaupten Cyberkriminelle zum Beispiel, dass sie den Betroffenen über seine eigene Webcam beim Besuch von Pornoseiten gefilmt hätten. Wenn das vermeintliche Hacking-Opfer nicht einen bestimmten Betrag auf ein Paypal-Konto überweise, würden die Aufnahmen an alle Bekannten weitergeschickt.

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