AT&T wuchs dank Time-Warner-Zukauf

Der US-Telekom- und Medienkonzern AT&T ist zu Jahresbeginn nur dank des milliardenschweren Zukaufs von Time Warner gewachsen. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um knapp 18 Prozent auf 44,8 Mrd. US-Dollar (rund 40 Mrd. Euro).

Zwar konnte der Konkurrent der Telekom-Tochter T-Mobile US im Mobilfunk leicht zulegen und die Vertragskundenzahl wieder leicht steigern. Bei Geschäftskunden und im Breitbandfestnetz lief es aber weniger rund.

Sorgen macht dem Konzern der Schwund bei den eigenen TV-Abokunden, die in der Festnetzsparte geführt werden. Beim zugekauften Konzernteil Warner Media hingegen, zu der das Kinostudio Warner Bros, der Bezahlfernsehsender HBO sowie der Nachrichtensender CNN und einige Spartensender gehören, stiegen die Erlöse auf vergleichbarer Basis um gut 3 Prozent. Allerdings lag das vor allem am schwankungsanfälligen Geschäft mit Kinofilmen, bei der CNN-Mutter Turner gingen die Werbeeinnahmen zurück und auch HBO verlor in den USA Abonnenten.

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